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Das Haus der Dämonen

Donnerstag, 30. Juli 2009 von Till Kraemer

Sara Campbell (Virginia Madsen) hält den Wagen an. Ihr Sohn Matt (Kyle Gallner) öffnet die Beifahrertür und übergibt sich am Straßenrand. Er hat Krebs, ist körperlich am Ende. Die anstrengenden Autofahrten ins weit entfernte Connecticut tun ihr Übriges, doch dorthin muss er regelmäßig zur Therapie. Die Campbells beschließen ein günstiges Haus in der Nähe der Klinik zu mieten. Kaum sind sie dort eingezogen, sieht Matt schreckliche Dinge; liegt es an den starken Medikamenten, die er nehmen muss, oder ist das Grauen Wirklichkeit?

“Das Haus der Dämonen” kommt zunächst recht genretypisch daher, doch der Film bricht in seinem Verlauf mit Konventionen: Statt ein möglichst brutales Massaker zu liefern, spielt er mit den Erwartungen des Zuschauers. Atmosphärische Dichte und Schockmomente runden das Gruselerlebnis ab und trösten über die ein- oder andere schauspielerische Mittelmäßigkeit hinweg.

Ungewöhnlicher Horrorstreifen, basierend auf einer wahren Geschichte

Bewertung: 4 Sterne
Kinostart: 2. Juli 2009

Originaltitel: The Haunting in Connecticut
Regie: Peter Cornwell
Darsteller: Virginia Madsen, Kyle Gallner, Martin Donovan, Elias Koteas