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Sacha Baron Cohen

Dienstag, 4. August 2009 von Till Kraemer

Sacha Baron Cohen wird am 13. Oktober 1971 in Hammersmith, London, England, geboren. Er wächst in einer orthodoxisch-jüdischen Familie als jüngster von drei Söhnen auf. Sacha geht auf die Haberdashers’ Aske’s Boys’ School, eine Privatschule in der Nähe von London und besucht anschließend die Cambridge University. Er spielt im Cambridge University Amateur Dramatic Club in den Theaterstücken “Fiddler on the Roof” und “Cyrano de Bergerac”.

Sacha verlässt die Universität, arbeitet eine Weile als Fashion-Model und ist in vielen Modezeitschriften zu sehen. Anfang der 90er moderiert er zusammen mit Carol Kirkwood eine wöchentliche Fernsehsendung. Nach einer schmutzigen Valentinstag-Sendung wird er gefeuert und moderiert von 1995 bis 1996 die Sendung Pump TV.

1998 ist Cohen als Ali G in der “Eleven O’Clock Show” auf Channel 4 zu sehen und erlangt Berühmtheit. Es folgen die Filme “Ali G” (2002), Borat (2006) und Brüno (2009). Nach eigenen Angaben benutzt Sacha seine kontrovers diskutierten Figuren um Vorurteile zu entlarven. So begibt er sich beispielsweise als Borat auf die Ebene eines Antisemiten und entlockt seinem sich in gleicher Gesellschaft wägenden Interviewpartner judenfeindliche Kommentare.

Filmografie (Auswahl):

- Brüno (2009)
- Borat (2006)
- Ali G in da House (2002)

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Brüno

Montag, 3. August 2009 von Till Kraemer

Fashion-Experte Brüno (Sacha Baron Cohen) ist von Kopf bis Fuß 100% gay – daran besteht kein Zweifel. Genauso eindeutig ist seine Profilneurose: Brüno will unbedingt ein Star werden. Um das zu erreichen, verlässt er sein Heimatland Österreich und fliegt nach LA – sein Landsmann Arnold Schwarzenegger hat ihm ja schon vorgemacht, wie man in den USA eine große Nummer wird. Im Gegensatz zu Schwarzenegger versucht sich Brüno jedoch als Celebrity-Reporter – mit mäßigem Erfolg. Auf der Suche nach dem Grund für sein Scheitern fällt ihm auf, dass die Stars der Gegenwart, wie Tom Cruise und John Travolta, alle straight sind. Die Konsequenz? Brüno versucht, eine Hete zu werden und wer könnte ihm dabei besser helfen, als ein bibeltreuer Schwulen-Konvertierer?

“Brüno” erfrischt mit derbem Humor aus der Lendengegend. Er stellt die Welt auf den Kopf und sorgt – konsequent ungeniert – für eine herzhafte Lach-Orgie. Homophobe sollten allerdings einen großen Bogen um den Film machen – oder ihn vielleicht erst recht sehen?

Schlüpfriger Schwuppen-Spaß vom Feinsten

Bewertung: 5 Sterne
Kinostart: 9. Juli 2009

Regie: Larry Charles
Darsteller: Sacha Baron Cohen, Alice Evans, Trishelle Cannatella, Sandra Seeling, Alexander Von Roon

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