Die Bucht

Malerische Felsen, klares Wasser: Die Bucht von Taiji, Japan, ist eigentlich ein wunderschöner Ort. Doch jedes Jahr färbt sich das Meer blutrot und bis zu 23.000 Delfine erleiden einen qualvollen Tod. Es geht ums große Geld: Delfine sind ein Multimillardengeschäft. Bei der Treibjagd in Taiji werden einige Delfine für Vergnügungsparks gefangen, der Rest wird brutal abgeschlachtet. In Japan kann man sich Delfin-Shows anschauen und gleichzeitig Delfin-Chips essen. Gibt es einen passenderen Snack? Konsequente Ausbeutung; Leid, das Auge und Magen zugleich erfreut. Doch die Skrupellosigkeit hat einen Gegner: Ric O’Barry kämpft gegen die Gewalt, die Delfine erleiden müssen und er kämpft gegen Ignoranz und Unwissenheit. Das Blutbad von Taiji wird vor Japans Öffentlichkeit geheim gehalten – mit Stacheldraht und Sicherheitspersonal. Ric und seine Crew dringen nachts in einer illegalen und gefährlichen Aktion in die Bucht ein. Ausgerüstet mit Nachtsichtgeräten und Wärmekameras liefern sie schockierende Aufnahmen des Massakers.

“Die Bucht” zeigt eindrucksvoll die menschenfreundlichen und intelligenten Delfine und das Leid, das sie durch den Menschen erfahren. Müssen wir heute wirklich noch töten, um zu überleben? Gibt es inzwischen nicht genug Alternativen? Verdient nicht jedes Lebewesen unser Mitgefühl?

Mutige und berührende Dokumentation über ein blutiges Geschäft

Bewertung: 5 Sterne
Kinostart: 22. Oktober 2009

Originaltitel: The Cove
Regie: Louie Psihoyos

Delfinen helfen

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